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Geschrieben von amira am 09.06.2009 um 14:16:

  Thyreoiditis de Quervain

Hallo auch ich bin neu hier.

Bei mir wurde Ende April eine Thyreoiditis de Quervain festgestellt. Bin seit Anfgang Mai mit Coritson und Beta Blockern eingedeckt. Nun merke ich nach runterdosierung das alles wieder von vorne los geht. Mein Arzt will mich aber immer nur zur Blutkontrolle sehen und mehr nicht. Ein Ende der Cortisoneinnahme ist nicht abzusehen. Meine Blutwerte sind: FT 3,52, FT4 1,93 und TSHA < 0,01. Ich habe diese Entzünden schon ein paar Jahre immer ein auf und ab. Wäre eine OP nicht ratsam damit da mal Ruhe einkehrt?

Bin dankbar für jede Antwort.



Geschrieben von Norbert am 10.06.2009 um 12:53:

  RE: Thyreoiditis de Quervain

Hallo Amira,
eigentlich heißt es, die Thyreoiditis de Quervain heilt vollständig aus.

Sind mal die Antikörper TRAK, TPO-AK bestimmt worden?

Jedes Labor verwendet eine andere Norm. Ohne die Norm zu kennen ist eine Interpretation der Werte deshalb unmöglich. Die Normen liegen bei den verschiedenen Testverfahren zum Teil soweit auseinander, dass der gleiche Wert in dem einen Labor eine Unterfunktion, in dem anderen Normal und in dem Dritten eine Überfunktion darstellt. Einzig die TSH Bestimmung ist inzwischen so weit standardisiert, dass hier zumindest eine grobe Beurteilung ohne Kenntnis der Norm möglich ist. Aber auch hier gibt es immer noch einige Exoten, die ganz andere Normen verwenden.

Ob eine OP sinnvoll ist kann ich nicht beurteilen



Geschrieben von Theresa am 21.01.2010 um 22:37:

  RE: Thyreoiditis de Quervain

Hallo Amira,

mir geht es seit dem letztem Jahr Ende August `09 ebenfalls so. Habe gestern dazu schon einen Beitrag geschrieben - weil der Verlauf bei mir atypisch ist und der behandelnde Facharzt jetzt nach 5 Monaten zur Total Operation rät. Ich habe keine Schmerzen - die bis in den Kiefer ausstrahlen und auch der Punktionsbefund war in meinem Fall nicht ganz eindeutig - nur der sonographische Befund zeigt landkartenartige Vergrößerungen - die mal verschwinden - mal wieder vermehrt da sind.

Was in meinem Fall für die Operation spricht - sind die Nebenwirkungen des Prednisons. Es konnte aufgrund des Verlaufes nie unter einer Tagesdosierung von 20 mg kommen. Angefangen hatte ich mit 40 mg zwischendurch waren es auch mal 60 mg.
Problematisch kann diese "hohe" Dosis dann nach spätestens 6 Monaten werden. Es sollten dann Blutzucker, Vit. D Werte überprüft werden und später dann ein Osteoporose Test gemacht werden.

Der Operationsverlauf ist - so wie ich seit gestern hier in den Foren gelesen habe - eher unproblematisch - was danach erfolgt ist die hormonelle Einstellung - die etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.
Ich war bis letztes Jahr im Mai auch aufgrund meines Berufes immer sportlich unterwegs und seit den letzten 5 Monaten ging es leider nicht mehr. Die Umstände und das Krankheitsgefühl haben mich wirklich in die "Knie" gezwungen.

Im Okt. `09 war ich mal zwischenzeitlich auf die Idee gekommen einen Heilpraktiker aufzusuchen. Aber das war in meinem Fall wohl keine gute Idee. Dieser hat bei mir eine Eigenbluttherapie durchgeführt. Das ganze habe ich mir so 6 mal gefallen lassen - bis ich merkte - dass mir die ganze Sache nicht nur nichts nützt - sondern die Situation verschlimmert.
Nach Rücksprache mit meinem Facharzt ist mir das jetzt auch klar - denn ist wird bei dieser Erkrankung auch eine Autoimmunerkrankung diskutiert. Mit Prednison wird das Autoimmungsystem unterdrückt und die Eigenbluttherapie stimuliert das Autoimmunsystem. Ich hatte geglaubt - bei dem Heilpraktiker bei einem Fachmann gewesen zu sein - aber habe jetzt bemerkt - dass man sich gut informieren und auf sich aufpassen muss.

Ich gebe meinen Körper noch mal eine letzte Chance mit viel Ruhe, Spaziergängen und bewußter Ernährung.
Was mich interessiert hätte wäre eben - ob es einen homoöpatihischen Ersatz für das Prednison gibt. Irgendwie möchte ich nicht aufgeben.

Wie sieht es bei Dir mit der Kortisongabe aus? Wie lange und wie hoch dosiert hast Du es genommen? Wie ist das mit den Schmerzen - strahlen diese bis in die Kieferregion aus und sind unerträglich?
Liebe Grüße
Theresa



Geschrieben von Theresa23 am 26.05.2010 um 21:51:

  RE: Thyreoiditis de Quervain

Hallo Ich brauche ganz dringend Hilfe!!!!!!

Ich bin total am verzweifeln - quäle mich jetzt schon seit 8 monaten und länger immer wieder mit diesen symptomen...
und keiner kann mir helfen...

das ganze beginnt eigentlich wie pms immer vor meiner periode...
zuerst habe ich eine phase in der ich plötzlich abnehme, v.a. wasser etc
egal was ich esse...
dabei gehts mir eigentlich ganz gut
dann kommt eine etw stabilere phase

und dann kommt der hammer
totale gewichtszunahme durch wassereinlagerung in beinen und gesicht
fühle mich total geschwollen
extreme schmerzen im halsbereich
die in kiefer ausstrahlen (dachte zuerst weißheitszähne wären schuld, aber die sind seid 9 monaten raus - nach der op hatte ich einen infekt - nasennebenhölenentzündung - und dann ging es mit den symptomen erst richtig los - vorher aber auch schon, nur nicht so stark)
extremer druck
auch auf den ohren
kopfschmerzen
rückenschmerzen (nacken)
tremor (zittern)
heiß-kalt wallungen
depressive verstimmungen
absolut keine leistungsfähigkeit
total erschöpft
muskelabbau, hab ich immer das gefühl
müdigkeit

und dann alles langsam besser (wärend periode)

dann der ganze spaß von neuem

bitte bitte kann mir jemand helfen
hatte schon mehrere bluttests
ergebnisse immer in ordnung
hab sie aber nicht verglichen
schilddrüse scheint auch nicht geschwollen
...
könnte das Thyreoiditis de Quervain sein?
was kann ich nur machen?



Geschrieben von Norbert am 27.05.2010 um 16:36:

 

Eine Thyreoiditis de Quervian ist schmerzhaft. dann Tut die SD weh.
Außerdem ist das keine Erkrankung, die mit dem weiblichen Zyklus in Verbindung steht.

Hast Du schon mal mit einem Gynäkologen darüber gesprochen?


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