Thema: unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion?? |
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Hallo!
Wende mich mal ans Forum, um was nachzufragen. Der Freund meiner Tochter hat eine unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion.
Er ist 17 Jahre, ca. 1,90 m groß und wiegt nur noch 58 kg im Moment. Er erzählte mir, dass sein Hausarzt schon vor längerer Zeit (wie lange weiß ich nicht) eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt habe und er aber keine Tabletten nehmen möchte, weil eben auch dieser Hausarzt ihm erzählt hätte, dass er davon enorm zunehmen würde, weil meist der Appetit gleich bliebe und man dann in ein paar Jahren ganz "aufgeschwemmt" aussehen könne.
Eine nähere Untersuchung (z.B. beim Nuklearmediziner) fand wohl nicht statt und das Ganze wurde wohl auch nicht weiter beobachtet.
Er hat in den letzten Wochen 7 kg abgenommen und beklagt sich auch über innere Unruhe, schlechte Konzentration und eine schnelle Verdauung. Die Eltern nehmen die Erkrankung nicht so ernst, wissen wohl auch nicht sehr viel darüber und gehen nicht zum Arzt mit ihm.
Da ich nun auch wenig Ahnung von Schilddrüsenüberfunktion habe (bei uns ist Hashi und Unterfunktion das Problem) wusste ich auch nicht viel dazu zu sagen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Ordnung ist, sowas unbehandelt zu lassen und weiß auch nicht, was schlimmstenfalls passieren kann. Er wußte auch nicht, ob es sich um Morbus Basedow handelt oder eine anderen Erkrankung.
Was könnte ich dem jungen Mann denn raten? Und weiß jemand, ob man mit 17 Jahren zum Arzt kann ohne Einverständnis oder Begleitung der Eltern?
LG Laurinchen69
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Thema: Nebennierenschwäche? |
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Hallo!
Ich habe mich mal kundig gemacht. So ein Test wird im Internet als Speicheltest angeboten für ca. 150 €. Wie ist das denn normalerweise. Wird der von der Kasse bezahlt?
LG Laurinchen69
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Thema: Nebennierenschwäche? |
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Hallo!
Erst mal Danke für die Antwort. Warum macht man es denn dann bloß, wenn es nicht so genau ist? Ich verstehe da manches echt nicht mehr. Man hätte es gar nicht gemacht, wenn ich es nicht angesprochen hätte. Mein Sohn hat eine ADHS-Diagnose und hat von den Schilddrüsenhormonen sehr profitiert. Allerdings bleibt halt von der ADHS trotzdem noch einiges "übrig" und er hat für Schilddrüsenunterfunktion eine völlig atypische Symptomatik. Er ist sehr dünn und unruhig, schwitzt stark und reagiert schon auf kleine Mengen des Hormones, so dass er im Moment "Babydosierung" bekommt und sehr gut darauf reagiert. Umgekehrt ist es aber so, dass er schon bei kleinen Mengen "Zuviel" Überreaktionen zeigt. Ich wollte sicher gehen, dass es nicht doch noch was anderes sein könnte als ADHS. Da schlug man mir vor, das Cortisol kontrollieren zu lassen. Wenn das jetzt normal wäre bei der Untersuchung, würde das aber nicht automatisch eine Störung der Nebennieren auschließen, sondern es könnte dann auch der Wert verfälscht sein durch den Stress, oder?
Bei dem 24 h Sammelurin und Speichel, muss das stationär gemacht werden oder geht das auch zuhause? Stationär, das wäre bestimmt auch Stress für meinen Sohn.
LG Laurinchen69
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Thema: Nebennierenschwäche? |
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Hallo!
Hätte mal ne Frage. Nächsten Montag soll bei meinem Sohn (8, Schilddrüsenunterfunktion) neben dem TSH-Wert und dem ft4 noch der Cortisolwert gemessen werden. Handelt es sich dabei nicht um ein Stresshormon und wie kann man das denn messen, wenn er in dem Moment der Blutabnahme (hat Panik davor) total gestresst ist? Sind diese Werte dann nicht verfälscht?
Und gibt es nicht auch einen Zusammenhang mit den Nebennieren und der Bestimmung der ft3-Werte? Die sollen nämlich dieses mal wieder nicht gemacht werden.
Wer weiß Rat?
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo!
Wollt mal berichten nach all der Zeit. Mein Sohn nahm dann, nachdem er den TSH auf 1,21 hatte nur noch 25 mg. Es war sehr schwierig am Anfang, er war sehr weinerlich etc. Die Konzentration blieb nach wie vor sehr, sehr schlecht. Nach 3 bis 4 Wochen verbesserte sich sein Verhalten und nach genau 42 Tagen war die Konzentration wieder da. An einem Tag brauchte er für seine Hausaufgaben noch ca. 2 Stunden und am nächsten war er in 20 min durch und seine Leistungen in den Tests lagen wieder im "2er" Bereich.
Ich war eigentlich sehr zufrieden, allerdings eine leichte Reaktionsverzögerung bei Ansprache und ein unregelmäßigere Verdauung ließen mich hoffen, dass ihm eine leichte Höherdosierung gut täte (der Mensch ist halt mit nix zufrieden!). Es wurde nach 6 Wochen ein TSH bestimmt vom neuen Kinderarzt, der Wert war auf 3,85. Mit der behandelnden Uniklinik hatte der Kinderarzt sich nicht abgesprochen, wie ich gedacht habe, und er sollte wieder auf 50 Microgramm hochdosiert werden. Das lehnte ich dann strikt ab (Gott sei dank) und er bekam 37,5. Von Anfang an hatten wir Probleme mit der Dosierung, er bekam einen leichten Durchfall, ich aber dachte, das ist nur die Eingewöhnung, es wird sich bessern. Nach 3 bis 4 Wochen wurde es immer schlimmer, mein Sohn war wieder unkonzentrierter, unruhiger, aggressiver und vor allem klagte er über Kopfschmerzen, Herzrasen und die Hände zitterten.
Ich rief dann sofort in der behandelnden Uniklinik an und sprach mit der Ärztin. Die konnte dann die Höherdosierung nicht nachvollziehen und fand den Wert von 3,85 gut. Wir einigten uns dann darauf, dass es mit 30 Microgramm probiert werden soll. Das geht allerdings nur mit Tropfen. Mein Sohn würde überempfindlich reagieren und man müsse sehr vorsichtig an die Dosierung gehen war noch die Aussage der Ärztin. Am anderen Tag gaben wir ihm dann 6 Tropfen und nix ging mehr. In kürzester Zeit zeigte er Überdosierungserscheinungen und war fürchterlich unruhig. Die Tropfen wirken auch über die Mundschleimhaut und führen bei empfindlichen Menschen zu einer "schnellen Hochdosierung" (weiß nicht, wie ich das sonst nennen soll). Jetzt bekommt er seit einer Woche 25 Microgramm Tablette und einen Tropfen. Das geht komischerweise. Trotzdem zeigt er immer noch leichte Überdosierungserscheinungen. Wir überlegen, ob wir nicht wieder auf die 25 Microgramm runtergehen sollen. Mal sehen, wo wir in 2 Wochen stehen.
Welche Mineralien sollten denn im Mineralwasser besonders viel enthalten sein?
Und was ist Parathormon? Ist das der fT3-Wert? Das wurde nämlich noch nicht untersucht.
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo!
Danke für die Antwort, aber hab grade nachgeschaut. Auch Calcium wurde untersucht und der Wert war vollkommen in Ordnung.
LG Laurinchen69
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Thema: Welche Antikörpertests gibt es genau? |
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Hallo!
Kann mal wieder jemand Licht ins Dunkel bringen? Bei meinem Sohn steht nächste Woche wieder eine Blutentnahme zur TSH-Wert-Bestimmung an. Bei der letzten Blutabnahme wurde "nur" TSH-basal und fT4 bestimmt. Außerdem ein Wert, der sich mikrosomale Schilddrüsen-AK nennt. Um was handelt es sich dabei genau? Ich wollte auch den TPO-AK und Tg-AK bestimmt haben, weil es die behandelnde Uniklinik so wollte, hat das Labor aber nicht gemacht, weil es nicht mehr gezahlt wird von den Krankenkassen. Hashimoto liegt in der Familie (Vater hat Hashimoto). Beim Ultraschall der Schilddrüse hat man nichts Auffälliges gesehen. Bei der nächsten Untersuchung wollte ich darauf bestehen, dass die Antikörper alle bestimmt werden. Dann werde ich sie halt selbst zahlen. Bin jetzt nur unschlüssig, ob das bei einem unauffälligem Ultraschall Sinn macht?! Un um was handelt es sich bei TRAK? Kann mich jemand aufklären?
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo!
Mit Ihren Fachsimpeleien kann ich als Laie natürlich nichts anfangen. Es stimmt schon was Arzt gesagt hat, nämlich dass ich erst einmal stark verunsichert war bzgl. der Schilddrüsenunterfunktion meines Sohnes. Wenn ich eins lernen musste in den letzten Jahren, ist es, dass es nichts wichtigeres gibt, als sich als Mutter und der damit verbundenen guten (leider nicht immer objektiven) Beobachtungsgabe zu vertrauen.
Klar ist auch, dass mein Sohn mit seinen 25 migrogramm vermutlich unterdosiert ist, was wir natürlich auch bemerken (TSH-Test folgt in einer Woche). Der TSH wurde auch immer zur gleichen Uhrzeit gemessen.
Hat denn jemand von den Fachleuten vielleicht eine Idee, warum viele "ADHS"-Symptome durch die Schilddrüsenhormone besser geworden sind? Gibt es da vielleicht noch andere Hormone, die für Hyperaktivität, schlechte Laune und Aggression verantwortlich sein könnten? Wie ist es mit dem Testosteron? Haben dieses Hormon nur Erwachsene oder ist es auch schon geringfügig bei Kindern vorhanden? Weiß jemand was darüber, ob eine schlechte Schilddrüsenfunktion eine bestehende ADHS massiv verschlimmern könnte? Wäre meines Erachtens auch eine Erklärung. Ich finde nur sehr wenig Information darüber. Vielleicht könnte man auch mal darüber fachsimpeln?
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo!
Warum haben dann Kinder mit Kretinismus (ich will damit nicht behaupten, dass mein Sohn unter Kretinismus leidet oder gelitten hat!) einen offenen stehenden Mund, u.a. eine verzögerte Sprachentwicklung und eine zu große Zunge?
Außerdem haben wir eine Bekannte, die nach der vollständigen Entfernung der Schilddrüse wegen Morbus Basedow irgendwann sich mal die Praxisgebühr ersparen wollte und ihre Hormone nicht mehr nahm. Dies wusste aber niemand und jeder, der sie kannte, dachte wegen ihrer undeutlichen und langsamen Aussprache und ihren Wortfindungsstörungen, dass sie an der Flasche hing. Durch eine zufällige Untersuchung kam dann die Unterfunktion heraus und sie musste stationär auf die Hormone wieder eingestellt werden. Nach ein paar Wochen redete sie wieder normal. Mein Sohn redete vor der Hormoneinnahme sehr ähnlich, so als wenn er einen Fremdkörper im Mund gehabt hätte.
Möglicherweise hat mein Sohn eben nicht nur die Schilddrüsenunterfunktion, sondern auch die ADHS - das wissen wir ja nicht. Die Symptome können sich sehr ähneln. Das Problem ist nur, dass man ihn nicht auf ADHS-Medikamente einstellen kann, wenn er nicht vernünftig auf Schilddrüsenhormone eingestellt ist.
Außerdem, wenn der TSH bei Kindern so enorm schwanken kann, dann könnte es ja genauso möglich sein, dass man vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt einen wesentlich höheren TSH-Wert gemessen hätte.
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo Gepard!
Na, dann habe ich mir die Reaktionsverlangsamung, die undeutliche Aussprache, die große Zunge, der offene Mund, die schlechte Koordination, das schlechte Gedächtnis, die schlechte Laune, die Panikattacken, die Verstopfung, den schlechten Appetit, das geringe Wachstum in der letzten Zeit usw. wohl alles nur eingebildet. Ebenso, dass mein Sohn nach Einnahme von L-Thyroxin 50 auf einmal nach recht kurzer Zeit diese Symptome z. T. überhaupt nicht mehr zeigte, sondern fröhlich, ausgeglichen und konzentriert war.
Vielen Dank nochmal für Aufklärung.
Hallo Norbert!
Die nächste Blutabnahme soll in 2 Wochen stattfinden. Ich denke wohl, dass die Dosierung zu niedrig ist, aber wenigstens hatten wir keine keine Überdosierungs-Nebenwirkungen. Die eigentliche Dosierung sollte laut Prof. der Uniklinik bei 37,5 oder 50 liegen, allerdings nur nach TSH-Messung. Die 25 bekam er nur wegen der Überdosierungserscheinungen und weil ich es so wollte. Ebenso werden beim nächsten Labor alle AK-Werte gemacht. Darauf werde ich bestehen. Für die Kosten werde ich dann wohl aufkommen müssen - ist mir aber egal.
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo!
Melde mich mal wieder mit einer Frage zurück. 29 Tage mit 25 Mikrogramm L-Thyroxin liegen nun hinter uns und seit ca. einer Woche stabilisiert sich das Befinden unseres Sohnes wieder. Der Appetit und Verdauung sind wieder normal, Reaktionsvermögen, Koordination und die Laune wieder etwas besser, nachdem er anfänglich bei der 25er Dosierung in ein "Loch" gefallen ist und er recht weinerlich und depri war. Auch die Hyperaktivität kann ich als solches nicht mehr feststellen. Er ist kein ruhiges Kind, aber krankhaft unruhig wie früher ist er auch nicht mehr. (Find ich schon mal toll!)
Nur die Konzentration und das Gedächtnis sind immer noch sehr schlecht. Eigentlich schlechter als vor der Behandlung. Zu Beginn der Behandlung mit 50 Mikrogramm hat er tolle Schulleistungen gehabt und auch seine Hausaufgaben recht schnell erledigen können und seit dieser leidvollen Überdosierung ist seine Konzentration voll im Eimer. Die Schrift hat sich zwar wieder etwas gebessert, aber seine Leistungen in der Schule lassen extrem zu wünschen übrig. Ich komme so langsam in Erklärungsnot bei der Lehrerin.
Wie kann das sein, dass sich die Konzentration nicht zeitgleich mit dem körperlichen und seelischen Befinden bessert? Kann das an den sehr unterschiedlichen Dosierungen der letzten Monate liegen? Sozusagen, dass jetzt alles durcheinander ist im "Oberstübchen"? Seit Wochen warten wir auf Besserung aber ich sehe da nur geringe Fortschritte. Bin ich zu ungeduldig? Hat da jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo Norbert!
Bin gerade zurück. In der Uniklinik wurde ich von der betreuenden Ärztin wirklich Ernst genommen. Mein Kinderarzt war so "nett" und hat neben der Unterfunktion auch die ADHS auf die Überweisung geschrieben.
Wie es immer so kommt, mein Sohn lag mucksmäuschenstill auf der Liege zum Ultraschall, so dass man meinen Zweifeln wenigstens Glauben schenkte. Der Prof., der das Ganze mit untersuchte, sich die Unterlagen ansah, nannte die Dosierung, die unser Kinderarzt da vornahm als "gewagt sportlich". Er hätte mit geringerer Dosis angefangen und ohne nochmalige Untersuchung und Abwarten von 6 Wochen nicht höher dosiert. Also klassische Überdosierung von L-Thyroxin. Nach was anderes sah es nicht aus. Der Ultraschall der Schilddrüse war völlig unauffällig, keine Antikörper, also kein Verdacht auf Hashi, aber es muss halbjährlich kontrolliert werden. Der geringe fT4 ist laut Prof. sowieso (nicht gerade ein liebenswertes Kerlchen, schien aber sehr erfahren und kompetent) auf das mehrtägige Absetzen der Tabletten vor der Blutuntersuchung zurück zu führen. Hoffentlich liegt er richtig.
Mein Sohn soll jetzt erst mit 25 migrogramm 6 Wochen dosiert werden und dann soll der TSH bestimmt werden und entschieden werden, wie viel man höher gehen muss. Ich hoffe........
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo Norbert!
Nein, das fT3 ist leider nicht bestimmt worden (O-Ton der Arzthelferin: Ach, das macht man heute nicht mehr, weil es nichts aussagt). Der TG-AK sollte auch bestimmt werden, aber da das nicht mehr von der Krankenkasse gezahlt wird, hat das Labor es auch nicht gemacht. Kann aber nachgeholt werden.
Nun habe ich morgen den Termin in der Endokrinologie, das TSH ist in Ordnung, aber meinem Kind geht es nicht gut, vor allem die Psyche macht uns zu schaffen. Nun hat er die ADHS-Diagnose (die aber im nachhinein in Frage zu stellen ist, da sie unter falschen Bedingung gestellt wurde) und ich habe Angst, dass man ihn auf die Psychoschiene schiebt ohne sich das Ganze genau anzusehen. Wir würden ja auch an die Adhs "glauben", wenn wir nicht in den ersten Wochen einen Rückgang der ADHS-Symptomatik von ca. 50 bis 70 % gehabt hätten und er nicht in letzter Zeit zusätzlich zu den starken Stimmungsschwankungen und Aggressionen auch Heißhungerattacken, Kopfschmerzen, Ruhepuls z.T. von über 100, Schweißausbrüche usw. gehabt hätte.
Ich weiß echt nicht, wie ich argumentieren soll, dass man mir glaubt. Was ist, wenn man den fT4 nicht so ernst nimmt, weil er ja nur knapp unterm "soll" ist?
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo!
Danke nochmals für die Antworten. Erstmal zu den Blutwerten. sie wurden abgenommen, nachdem wir das L-Thyroxin 50 (75 ging morgens gar nicht) 3 Tage abgesetzt hatten, weil mein Sohn unter massiven Überdosierungserscheinungen litt.
Er lief förmlich Amok. Er war so übererregt, dass er sich kaum noch beruhigen konnte. Stundenlanges Weinen (ohne wirklichen Grund), so dass ich zeitweise überlegte ihn ins nächste Krankenhaus zu bringen. Auch Heißhunger, Herzschmerzen, hochroter Kopf und starke Aggression waren mit von der Partie. Wir mussten das L-thyroxin absetzen.
Was ich nur so komisch fand, dass der TSH nun normal ist, obwohl es meinem Sohn schlecht geht. Einen Termin beim Pädiatrischen Endokrinologen in der nächsten Uniklinik habe ich morgen. Ich weiß auch nicht, wie schnell der TSH sinken soll normalerweise. Nach "sanfter" Behandlung sieht mir das Ganze aber nicht aus.
Was bedeutet es denn eigentlich, wenn der fT4- Wert zu niedrig ist? Oder kann das auch daran liegen, dass 3 Tage mit den Tabletten pausiert wurde?
Im Moment bekommt mein Sohn gar nichts, was bei einem ursprünglichen TSH-Wert von 8,52 nun auch nicht geht. Der letzte Versuch ihn vor 2 Tagen mit L-Thyroxin 25 zu behandeln, ging einen Tag gut, als er am darauffolgenden Tag die 2. Tablette bekam, hatte er nach ein paar Stunden wieder massive Wutausbrüche, Heißhunger, Herzrasen, er fühlte sich schlapp usw..
Wir wissen nicht mehr weiter und hoffen morgen auf ein Wunder!
LG Laurinchen69
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Thema: TSH von 8,52 auf 1,21 in 8 Wochen? |
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Hallo!
Hätte mal wieder eine Frage. Hier die Werte von meinem Sohn (7) vom 3.1.12:
TSH basal 8,52 (0,60 - 4.84)
fT4 1,20 (0,97-1,67)
Er nahm L-Thyroxin 50, dann 75, dann wieder nur 50 da Überdosierungserscheinungen, dann seit einer Woche gar nichts mehr, da er total überdosiert erscheint (Hitzewallungen, Herzschmerzen, Muskelschmerzen, Aggression usw.) Nun die Werte vom letzten Freitag:
TSH basal 1,21
fT4 0,95
Was soll ich jetzt davon halten. Operation gelungen, Patient tot? Wie schnell soll denn der TSH sinken? Er scheint massiv überdosiert , es geht ihm schlecht, er hat aber keinen supprimierten TSH-Spiegel.
Wer kann mir helfen, bin echt verzweifelt, da ohne Medis geht es nicht und mit . selbst bei geringer Dosierung zeigt er Überreaktionen. Habe morgen einen Termin beim Endo.
LG Laurinchen69
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Thema: Wie ist es mit dem ft3????? |
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Hallo!
Danke nochmals! Es spricht leider einiges dafür, dass mein Sohn die Unterfunktion seit ca. 4 bis 5 Jahre schon hat. Seit diesem Zeitpunkt hat er sich von einem "Frühentwickler" zu einem "Spätzünder" gewandelt.
Sprachentwicklungsverzögerungen, Verstopfung, der Mund stand immer offen, ständig trockene Nasenschleimhaut, schlechter Appetit, er wuchs nicht mehr so schnell wie früher, Verhaltensprobleme, ich könnte die Liste noch um einiges fortführen.Wir haben nichts unversucht gelassen, Ergo, Logo, Frühförderung, Sprachförderklasse usw.
Seit er die Hormone nimmt, redet er deutlich und viel, der Mund ist geschlossen, die Nase absolut in Ordnung. Das spricht fur sich und dazu brauch man auch nix mehr zu sagen. Aber traurig ist es schon, man hätte meinem Sohn und uns einiges an Stress ersparen können, wenn einer der (7!) Ärzte mal auf die Idee gekommen wären, nach der Schilddrüse zu schauen, anstatt uns immer nur zu Erziehungsberatungsstellen zu schicken. Da kann man schon verbittert werden als Mutter.
So, genug gejammert.
LG Laurinchen69
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Thema: Wie ist es mit dem ft3????? |
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Hallo!
Danke nochmals für die schnelle Antwort. Was würde ich nur machen, wenn ich das Forum nicht hätte. Mein Arzt ist leider kein guter Ansprechpartner. Er meinte vorgestern, dass die Hormone innerhalb von einem Tag fast komplett vom Körper abgebaut wären. Als ich ihn dann fragte, warum L-Thyroxin denn dann einen Halbzeitwert von 8 Tagen hätte, da meinte er, ich wäre falsch informiert, das würde nicht stimmen. Was soll ich dazu noch sagen?
Ob ich wohl auf die Bestimmung des fT3 Wertes bestehen kann?
Ist irgendetwas bekannt darüber, ob bestimmte Arzneimittelmarken häufiger oder seltener zu Unverträglichkeitserscheinungen führen? Kann es sein, dass es auch Menschen gibt, die sehr empfindlich auf schon geringe Erhöhungen oder Veränderungen des Hormones reagieren? Ich meine, ich hätte in einem anderen Forum mal davon gelesen.
LG Laurinchen
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Thema: Wie ist es mit dem ft3????? |
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Hallo!
Bin bald mit meinem Sohn noch am druchdrehen. Wir wurschteln jetzt sein Anfang Januar herum, um ihn auf Schilddrüsenhormone einstellen zu lassen. Die ersten Wochen brachten eine Superverbesserung der angeblichen ADHS-Symptome, aber dann zeigten sich z.T. nach Höherdosierung massive Überdosierungserscheinungen, die auch nach Herabsetzen auf eine geringere Dosis seit über 2 Wochen, nur bedingt besser wurden, teilweise sogar schlimmer.
Mein Sohn klagt über Kopfschmerzen täglich, fühlt sich schwach und traurig, schwankt zwischen Aggression und Depression, z.T. mit starken Weinkrämpfen, wenn ihm was nicht passt (und das ist im Moment fast alles) und kann sich schlecht beruhigen. Einen Termin in der nächst gelegenen Uniklinik (70 km!) haben wir nächste Woche.
Das L-Thyroxin musste ich auf Anweisung des Kinderarztes absetzen, um zu sehen ob es überhaupt an den Hormonen liegt. Am Freitag wird noch mal Blut genommen.
Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Bei der ersten Blutentnahme wurde nur fT4 (1,2) und TSH basal (8,4) und die Antikörper (unauffällig) untersucht. Als ich heute in der Uniklinik anrief, um zu hören, welche Werte die sich denn wünschten, da hieß es auch nur fT4, TSH, TPO und TG.
Wozu ist denn dann eigentlich der fT3-Wert gut und aus welchen Gründen wird der denn nicht bestimmt? Ist es nicht üblich diesen Wert bei jedem Schilddrüsenkranken zu bestimmen oder ist das bei Kindern nicht notwendig? Ich weiß auch nicht, ob ich als Mutter die Bestimmung dieses Wertes verlangen kann und ob das überhaupt Sinn macht. Ich werde eh beim Kinderarzt schon angeschaut wie eine hysterische überempflindliche Mutter.
Heute morgen hat mein Sohn also kein L-Thyroxin (v. Henning) bekommen und siehe da, keine Kopfschmerzen, keine schlechte Laune (o-Ton: Ich fühl mich heute wohl). Kann es auch sein, dass man auf bestimmte Stoffe in diesen Tabletten reagiert, und hätte er aber das dann nicht von Anfang an?
Weiß jemand Rat?? Bin verzweifelt und sehe schon bei allem und jedem irgendwelche Anzeichen von Unterfunktion oder Überdosierung.
LG Laurinchen 69
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Thema: Überdosierungssymptome - wie lange? |
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Hallo!
Wie lange können den Überdosierungserscheinungen dauern? Seit 8 Tagen nimmt mein Sohn nun wieder L-Thyroxin 50, nachdem er L-Thyroxin 75 ca. 4 Wochen genommen. Die ganz massiven Überdosierungserscheinungen wie Herzrasen, Durchfall, extreme Rastlosigkeit und Aggression sind mittlerweile fast weg, aber er klagt nach 8 Tagen immer noch über Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen und Schlappheit, vereinzelt auch Kopfschmerzen. Seit Wochen hat er massive Konzentrations- und Gedächtnisstörungen (er konnte nicht mehr 2 und 3 zusammenrechnen, verwechselte die Zahlen usw.), die eigentlich bei Beginn der Behandlung schon super verbessert waren.
Ich hatte zwar heute mittag bei den Hausaufgaben den Eindruck, dass sich seine Konzentration ganz gut verbessert hat, aber heute schrieb mir seine Lehrerin ins Aufgabenbuch, dass mein Sohn in letzter Zeit schlecht gelaunt und jähzornig wäre. Der Kinderarzt hat diese Woche zu, die Vertretung ist keine Option, da sie auch den Kontext nicht kennt. Nun weiß ich nicht, wie ich sein Verhalten erklären soll. Können Überdosierungserscheinungen solange andauern? Abgesetzt hatte ich das L-Thyroxin 75 nur einen Tag und habe ihm dann weiterhin morgens L-Thyroxin 50 gegeben. Die Aufteilung in 2 Dosisgaben am Tag habe ich mich noch nicht getraut, da ich Angst habe, dass es nochmals schlimmer wird, zumal ich es nicht mit dem Arzt im Moment abklären kann.
Aber wenigstens habe ich am 20.3. einen Termin beim Kinderendokrinologen zum Ultraschall, vielleicht fällt dem noch was ein.
LG Laurinchen69
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Thema: Wie lange braucht die Medikamenteneinstellung (SOS!)? |
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Hallo!
Danke nochmals für die schnelle Antwort. Ich habe den Eindruck, dass sich alles etwas beruhigt (auf Holz klopf!). Mein Sohn schläft wieder etwas besser und wirkt wieder etwas ruhiger.
Der Kinderarzt hält wohl Rücksprache mit einem Facharzt und hat beim letzten Gespräch schon gemeint, dass das Wohlbefinden des Kindes bei der Einnahme vor den Empfehlungen in der Packungsbeilage komme. Deshalb wohl auch die Empfehlung, die Tablette doch mittags zu geben. Ich denke, bei der Einnahme mittags nimmt der Körper nicht die gleiche Menge auf als morgens. Aber wegen Nierentätigkeit ist nachmittags nicht ideal, er muss nachts dann oft raus und das schafft er nicht immer rechtzeitig.
Wie teile ich denn eine 50 mg Tablette in 2/3 und 1/3 ? Geht das mit einem Tablettenteiler?
LG Laurinchen69
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