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Schilddrüsenbundesverband - Die Schmetterlinge e. V.Erwachsenesonstige Schilddrüsenerkrankungen (Erwachsene)Fehldiagnose: Hypothyreose • Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Fehldiagnose: Hypothyreose  
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Tilly87 Tilly87 ist weiblich
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traurig Fehldiagnose: Hypothyreose Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo ihr lieben!

Ich bin neu hier und kenne mich noch nicht so gut aus. Hoffe ihr habt Nachsicht mit mir.
Warum ich mich an euch wende ist folgendes:

-09/2014 war ich erstmals beim Hausarzt dort war der Zufallsbefund TSH zu hoch -> Jodmangel (ft3 bei 60%, ft4 unbekannt; Mediakation: Diane35 seit 5J, zuvor 8J Valette und Novial). Aus Angst vor Hashimotoberichten habe ich mich nicht getraut einfach Jod zu nehmen, habe also NICHTS genommen.

-06/2015 in Hormonklinik, weil ständig 12cm große Ovarialzysten sowie Wassereinlagerungen. Fazit: Östrogendominanz (bzw. Progesteronmangel), TSH 2.5. Ich wurde auf eine "leichtere" Hormonbombe umgestellt -> Chariva.

-Ende 2015 bei Internist wegen Nahrungsmittelallergie: TSH 6. Wurde gleich zum NUK geschickt, da TSH 5, beide freien Werte bei ~40%. Diagnose: evtl. Hashimoto (keine AK, nur leicht echoarme Strukturen links). Mir wurde gesagt, wenn ich kein LT nehmen würde, könnte ich eine Herz-Kreislauf-Erkrankung kriegen. Zieldosis: 50yg. Wurde zu schnell hochdosiert, mir ging es sehr schlecht. Wieder alles abgesetzt.

-Mai 2016 beim Endo ohne LT. TSH Norm, ft3 über 50%, ft4 niedrig. Auch sie sagte serogenegatives Hashimoto. Also wieder mit LT angefangen.

-11/16 dann Pille ganz abgesetzt. Super Zyklus seither. Nur lässt sich meine SD seit 2 J überhaupt nicht einstellen. Ständig ist entweder ft4 niedriger als ft3 gewesen, neuerdings ft3 niedriger als ft4.

-07/17: beim NUK. Sono unauffällig, keine echoarmen Strukturen, keine AKs. Fazit: kein Hashimoto. TSH 2. ft3 45%, ft4 28% . Wieder höher dosiert.

-03/18: Inzwischen bin ich bei 106 yg LT, mein Befinden wird immer schlechter - seit Januar konstant subfebrile Temperatur bis Fieber (37.7-38.5), sowie Atemnot, Schwäche, neuerdings auch Depressionen. Die Werte sind auch grauenhaft: TSH 1.2. ft3 ~30%, ft4 53%. Habe zuletzt 100LT + 10 Thybon bekommen, habe jede Nacht stark geschwitzt und nicht mehr geschlafen, habe es trotz vorsichtigem Hochsetzen (zunächst 2,5, dann 5 auf 3 Dosen tgl.) wieder abgesetzt und bin auf 112 yg LT.


Was ich mich frage ist:

-Hätte man erst meine andere Hormonbaustelle angehen sollen, bevor man meine SD "lahmlegt"? War es evtl doch ein Jod- bzw. Nährstoffmangel? Ist jetzt alles zu spät, oder kann ich dem nachträglich auf den Grund gehen?

-Kann man irgendwie überprüfen, ob die SD überhaupt noch funktionsfähig ist? Und somit ein Leben ohne LT möglich ist? Ich hatte vor der LT Behandlung nie "Symptome". Seit ich das LT nehme, geht es mir jedes Jahr schlechter.
Gibt es da evtl. Erfahrungsschatz?

Ich danke euch für euer "Ohr" und evtl. interessante Tipps, Anregungen, Erfahrungen..

Tilly
03.04.2018 15:49 Tilly87 ist offline E-Mail an Tilly87 senden Beiträge von Tilly87 suchen Nehmen Sie Tilly87 in Ihre Freundesliste auf
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