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Liebe Forumsgemeinde,

seit meiner Diagnose von drei Jahren lese ich regelmäßig hier mit und habe mir nicht nur Informationen, sondern auch viel Trost aus diesem Forum gezogen.
Mein Name ist Jule, ich schramme knapp an der 30 vorbei, komme aus Stuttgart, bin ein Katzenmensch und kaffeesüchtige Illustratorin.

Akut bin ich jetzt hier gelandet, weil ich eine "Reise ins Unbekannte" plane: Ich möchte in den kommenden Wochen meine Tabletten absetzen bzw. ausschleichen. Einfach einmal sehen was passiert. Gleich hier: Meine Schilddrüse ist gesund, keine Knoten, 10 ml, keine bekannte Autoimmunreaktion, nur mal Pfeifrisches Drüsenfieber als Teenager.

Ich weiß wie viele dieses Thema kritisch sehen und ich weiß, dass in vielen Fällen eine Hormonzufuhr unablässlich ist, aber ich habe mittlerweile einen ganzen Stapel an Hormonpräparaten und eine Odysee an "Nebenwirkungen" durch und sehe rein klinisch keinen Grund, außer den, dass ich mich über die Zeit hinweg durch die Einnahme "abhängig" von den Tabletten gemacht habe. Aber spricht etwas dagegen, dass bei einer doch scheinbar gesunden Schilddrüse wieder umzukehren? verwirrt

Angefangen hat damals alles mit einem Akt der Willensstärke: Nach dem Studium und gestresst durch eine erfolglose Arbeitssuche habe ich versucht mit anders zu beweißen "dass ich es noch drauf habe" und habe radikal mit dem Rauchen (davor auf Kette) aufgehört. rauch Danach habe ich, trotz bewusst zurückhaltendem Essverhalten 10 Kilo zugelegt und habe eine Fatigue entwickelt, ... die ich heute auch auf die Psyche und die Versagensängste bei der Jobsuche schieben würde. Die Ärztin hat Bluttests angefordert und mich mit einem etwas erhöhten TSH von 4,9 und Entzündungswerten zum Endo geschickt. (Test auf Hashi-Antikörper war negativ). Der Endo hat meine Schilddrüse vermessen (meinte sie wäre wohl etwas kleiner - dennoch stolze 10ml) und hat ohne weitere Bluttests auf Grundlage der Entzündungswerte und seiner Sono 80ng L-Thyroxin verschrieben.

Mittlerweile ruht meine Schilddrüse sich aus auf 100 + 10 Prothyrid. Auf dem Weg lagen auch Novothyrid und ettliche Präperats- und Dosiswechsel. Eine Phase mit suprimiertem TSH Wert und und und ...
Seit Anfang der Odysee habe ich nochmals ~20 kg zugelegt, trotz Muskelaufbau und Cardio sehen ich auch schon aus, als hätte ich ein Lypödem. Ich habe Dellen an allen möglichen und unmöglichen Stellen und mein Umfang schwankt wie eine Schiffschaukel.
Ich bin ein unverändert müder Mensch (also keine Besserung, ist wohl einfach mein Naturell) und ich hab noch immer ein enges Gefühl im Hals, medizinisch nicht abklärbare Entzündungswerte im Blut (gibt auch Menschen, bei denen das wohl die Norm ist, finden tun die Ärzte nix, auch kein Rheuma) und einen unbeschreiblichen inneren Aber diese Tabletten weiter zu nehmen.
Bei späteren Untersuchungen per Ultraschall etc. wurde meine Schilddrüse auch nicht als zuklein, sondern als völlig normal beschrieben.

Alle Ärzte zu denen ich gehe finden meine alltäglichen Problemchen normal (Ich nicht! Immerhin bin ich jetzt Adipös! Und erreiche auch bei 800 kcal am Tag keinen ansatzweiße normalen BMI bzw. keine nennenswerte Abnahme! Keine Ahnung! ), eingestellt bin ich ja gut (TSH immer < 2.0 und fT3 und fT4 beide immer > 3/4 des Richtwertes).
Pech, wenn man sich als Patient dann als Hypochonder fühlt! Es ist zum Kugeln! Ich habe jetzt die Pille abgesetzt und ich plane fest auch das L-Thyroxin absetzen um zu sehen was passiert. Schlimmer wird es nicht mehr werden: Ich bin von 72 kg auf 99 kg gewachsen und schlapp und unkonzentriert fühle ich mich immernoch. Und ob 99 oder 103 kg ... das überlebe ich auch noch. Nur zu langsam, oder zu schnell aussleichen will ich nicht und hoffe hier im Forum einige Meinungen dazu zu finden.

Ich persönlich gehe davon aus, dass bei mir einfach am falschen Schräubchen gedreht wurde. Vielleicht werde ich durch ein Absetzen nicht mehr zu meinem alten Ich, aber vielleicht habe ich dann wieder einen normalen Wechselkreis natürlicher Hormone, den ich dann auch an anderen Stellen wieder effektiv anfassen kann um zu sehen was mir gut tut und, der auch auf Stress, Faullenzen, Sport und all das richtig reagiert. Daumen drücken!

Klar habe ich Angst, sagen einem ja alle: Geht nicht ohne Meds! Aber warum, lieber Doc? Meine Schilddrüse ist doch ganz normal! Warum nicht auf sie vertrauen?

Entschuldigt das TL;DR und eigentlich gehört das auch nicht so recht in die Vorstellung, aber jetzt hats mich hier einfach übermannt.

Ich freue mich hier zu sein und jetzt mal unter Namen weiter zu stöbern.
Huhu!

LG, Juju

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Juju am 16.06.2016 10:41.

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Hallo Jule
Wie Du Dir sicher denken kannst halte ich das absetzen nicht für eine gute Idee,
Gerade weil Du sagst, dass Du schon verschiedene Präparate ausprobiert hast, und zur Zeit mit einem Kombipräparat arbeitest dass sowohl T4 wie auch T3 enthält.
Die meisten Ärzte sträuben sich Kombipräparate zu verordnen Also werden sie wohl einen Grund gehabt haben es zu verordnen.


Du kannst es natürlich so sehen, dass Du von den Tabletten abhängig bist.
Aber das ist die falsche Betrachtungsweise. Du bist von den Tabletten nicht anders abhängig als vom Essen und Trinken.
Essen und Trinken tust Du, weil Dien Körper Wasser, Kolehydrate, Eiweiße, Mineralien, Spurenelemente, ... braucht um Funktionieren zu können.
Wenn der Körper dann noch was anderes braucht, dass er selbst nicht mehr herstellen kann, dann ist das eben so.
OK, ja die Natur hat es im allgemeinen so eingerichtet, dass das was man brauch Spaß macht und Lust bereitet.
Es soll keiner sagen, dass ein Schmackhaftes essen keine wohligen Gefühle bereitet!
Das ist natürlich bei Einnahme der Tabletten nicht der Fall.
Aber auch die SD Hormone sind kein Medikament. sie sollen nicht heilen, oder etwas bewirken. Sie sollen nur dem Körper geben was er braucht.

Natürlich kannst Du ausprobieren ob es Dir ohne genau so (gut) geht.
Aber wie gesagt, Wenn Deine Ärzte halbwegs verantwortungsbewusst handeln haben sie die Hormone nicht grundlos verordnet.

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Norbert

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Hallo Norbert,
vielen Dank für dein Hallo und die Antwort.

Ich gebe Dir absolut recht: Wenn eine wirklich eindeutige physische Indikation vorliegt, dass die Schilddrüse alleine nicht in der Lage ist den Körperbedarf in vollem Umfang zu decken, dann sehe ich das genau gleich wie Du: Dann ist es kein Medikament, sondern eine notwenige Unterstützung für den Körper ähnlich einer Nahrungsmittelergänzung und es wäre schlecht diese einzustellen.

Durch meine tägliche Arbeit mit Medizinern bin ich, alles in allem auch wirklich kein Arzt- und Arzneiverweigerer und in der Regel ein unstressiger Patient. Nur bei einer zu schnellen Gaben von Antibiotika und jetzt nach über drei Jahren im Falle meiner Schilddrüsenbehandlung rebeliere ich.

Ich weiß nicht wie viel "Tiefe" ich der Arzt-Entscheidung für das Kombipräparat in meinem Fall zurechne, da der Arzt weder fT3 noch fT4 testen wollte und sich nur auf "Erfahrungswerte" berufen hat: Mit Prothyrid hat sein anderer Patient duch gute Ernährung und Sport wieder abgenommen. Das hat er dann bei mir auch testen wollen, da unter einem reinen T4 Präparat nix ging. Ich war nach der Umstellung dann notgedrungen bei einer Fachklinik, die alle anderen wichtigen Werte getestet hat um zu wissen wo ich jetzt dran bin. Ich habe wirklich nicht viel Glück mit praktizierenden Ärzten. Ich gehe gar nicht mehr alleine hin, weil ich mir denke, vielleicht missverstehe ich Dinge, oder frage falsch, aber unglücklich ... selbst mein sehr rationaler Partner und meine Mutter unterstützen mich mittlerweile in meiner Entscheidung.

Ungern doktore ich ohne die Optionen eines wirklich regelmäßigen Checkups an mit selbst herum. Am Liebsten wäre mir der Versuch eines Ausschleichens natürlich unter ärztlicher Beobachtung, allerdings beiße ich da nun zum fünften Mal auf Granit und auf Rückfragen warum kommt keine fundierte Antwort. Wäre völlig klar, dass ich z.B. Antikörper im Blut habe, dass ich akut Knotenbildungen riskiere etc., dann wäre ich jedem sinnigen Argument gegenüber völlig offen. Doch auf ein: "Ist halt so! Alle springen aus dem Fenster!" und "Einmal L-Thyroxin immer L-Thyroxin" hin ... am Kopf kratzen Ein Ausschleichen im Erwachsenalter ist kein übliches Vorgehen und die Haftbarkeit für eventuelle Verschlechterungen nimmt keiner in Kauf. Auf den Erwerb der Unterfunktion ging ebenfalls keiner der Ärzte ein.

Wenn ich lese, dass eine Studie einen direkten Zusammenhang zwischen dem körperlichen Schock durch einen radikalen Rauchstopp und einer Unterfunktion feststellen konnte und diese so induzierten Unterfunktionen nicht zwangsweiße dauerhaft sein müssen und meine Bluttests und Sonos immer als unaufällig beschrieben wurden und die Entzüdungswerte nie klar der Schilddrüse zugerechnet werden konnten, dann ...

Ich will in keinem Fall propagieren, dass das Absetzen eine Lösung ist und ich weiß, dass das ganz übel nach hinten losgehen kann. Jeder Körper reagiert völlig unterschiedlich und ich hab sogar einen Bekannten, bei dem der Versuch gescheitert ist und der sehr bald wieder hochdosiert hat.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die guten Wünsche. Ich hoffe ebenfalls, dass es mir ohne wieder so geht wie früher - vor der Raucherentwöhnung - und natürlich nicht nur das, sondern, dass zukünftigeTests ganz unabhänig von meinem Befinden normale Werte und keine krankhaften Veränderungen abbilden. Ich muss jetzt einfach mal optimistisch sein, ... Hurrah

GlG und danke für das offene Ohr,
Jule

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Juju am 17.06.2016 12:36.

17.06.2016 12:36 Juju ist offline E-Mail an Juju senden Beiträge von Juju suchen Nehmen Sie Juju in Ihre Freundesliste auf
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Nun, auch wenn Du das Ohne Ärztliche Begleitung machst, Laborkontrollen kann der Arzt ja trotzdem machen.

Wie gesagt, ich würde es nicht tun, aber meine SD ist auch nur noch höchstens 3 ml groß und wäre von ihrer Struktur im Ultraschall her auch absolut nicht in der Lage noch irgendwas nennenswertes an Hormonen herzustellen.

Ich habe mich vorher zwar nicht wirklich krank gefühlt, aber als ich dann die Tabletten bekam deutlich gemerkt, was vorher nicht in Ordnung war.

Hätte ich nie eine Verbesserung verspürt, würde ich vermutlich auch daran zweifeln on das so richtig ist.
Wenn Du allerdings hoffst, durch das Absetzen der Tabletten irgendetwas an Gewicht zu verlieren, muss ich Dich enttäuschen, die Wahrscheinlichkeit dass das geschieht ist gleich 0.

Ich weiß, es gibt immer wieder Menschen, die berichten, dass sie erst mit der Hormongabe zugenommen hätten. Da aber die SD Hormone den Stoffwechsel beschleunigen ist es zweifelhaft, dass die Gewichtszunahme allein an den Tabletten liegt.
Auch wenn ich dem ein oder anderen da zu nahe trete, Gewichtszunahme liegt immer daran, dass mehr zugeführt als verbraucht wird.
Die Gabe von SD Hormonen kann durchaus zu einem gesteigerten Hunger Gefühl führen, wenn dem Nachgegeben wird kann das natürlich zur Gewichtszunahme führen.

Auch bedenken muss man, dass man auch Läuse und Flöhe gleichzeitig haben kann.
Ich will sagen, dass man zusätzlich zu einer SD Erkrankung auch noch was anderes haben kann.
Bei Unerklärlichen Gewichtszunahmen kann man da auch mal auf den Insulinhaushalt schauen.
Manchmal liegt die Gewichtszunahme daran, dass zuviel Insulin gebraucht wird um den Zucker in die Zellen zu bringen.
Warum das ein Problem sein Kann?
Nun, eigentlich hängt die Menge an Insulin ja daran, wieviel Zucker die Nahrung enthält.
Isst man viel Süß wird viel Insulin produziert.
Wenn der Körper aber viel Insulin sieht, dann sagt er, " Na da wurde wohl mal wieder viel Zucker zugeführt, die Energie lagern wir jetzt mal für schlechte Zeiten ein und stellen Fettzellen her"

Nur, wenn so viel Insulin da warweil es gebraucht wurde um den Zucker überhaupt in die Zelle zu bekommen ist das blöd. Wenn jetzt wegen dem hohen Insulinspiegel Fettzellen gemacht werden, kommt der Zucker ja wieder nicht in den Muskeln an.
Die Muskeln sagen "HUNGER" Es kommt zu Heißhungerattacken was für das Gewicht wieder Kontraproduktiv ist.

Und Grundsätzlich gilt von nichts kommt nichts.
Wenn Du ein Glas Wasser trinkst, bist Du anschließend 200 Gramm schwerer (bei 0,2l Wasser)
Oder anders, Zunehmen tut man nur, wenn mehr reinkommt als rausgeht.
Aber einfach weniger zu essen ist auch keine Lösung. Eine 800 Kalorien Diät wird nicht funktionieren. Der Körper wird innerhalb weniger tage den Grundumsatz senken.
Also dass, was Du verbrauchst wenn Du nichts tust.
Du musst also den Grundumsatz steigern, Muskelmasse aufbauen, wenn Du abnehmen willst Weniger Essen allein bringt nichts.
Man wird höchstens zum Jojo.

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Norbert

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17.06.2016 19:06 Norbert ist offline E-Mail an Norbert senden Homepage von Norbert Beiträge von Norbert suchen Nehmen Sie Norbert in Ihre Freundesliste auf
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Lieber Norbert,

ja, ich werde natürlich weiter Bluttests machen lassen, da hast Du recht. Ganz unkontrolliert läuft es nicht. Daumen drücken! Aber ich finde es immer irgendwie schöner, wenn man aus dem Wissensfundus des Allgemeinmediziners ziehen kann, so haben mir jetzt meine Kollegen dabei geholfen - die allerdings keine Fachärzte sind und auch nicht mehr praktizieren - einen Plan zum langsamen Ausschleichen zu entwickeln und meine direkten Kolleginnen (allesamt Krankenschwestern großes Grinsen - super praktisch) haben sich angeboten Kreislauf etc. regelmäßig zu checken und mich mit zu beobachten. Genau so natürlich mein Partner. Das beruhigt schon. Hurrah

Ja, bei mir ging es nach den Tabletten wirklich erst richtig los (da hieß es dann "Erst kommt eine Verschlechterung") und das habe ich dann auch akzeptiert ... das ist auch bei vielen Präperaten und vorallem beim Eingreifen in den Hormonhaushalt durchaus normal. Nur es wurde halt nie merklich besser und statt dessen kamen immer mehr Symptome dazu, die ich so gar nicht kannte, wie z.B. Herzrasen, Hitzewallungen und Kalter Schweiß, Migräne etc.).

Ich erwarte gar nicht magisch wieder "schlank" zu werden. Ich möchte - und das ist auch der Grund warum ich mich jetzt nach 13 Jahren gegen hormonelle Verhütung entschieden habe - nur endlich wieder meinen Körper richtig spüren können. Ich habe früher immer sofort einen guten Draht zu meinem Körper gehabt und konnte Veränderungen wahrnehmen und habe dann meißt automatisch am richtigen Rädchen gedreht um Ungleichgewichte wieder ins Lot zu bringen. Jetzt ist es ein bisschen so, als würde ich nichts mehr hören können, was mir mein Organismus sagen will ...

Was das Zunehmen betrifft sprichst du sehr viele, sehr wichtige Punkte an: Die ersten 10 kg vor der Einstellung sind sicherlich auf die Unterfunktion und normale Essgewohnheiten zurück zu führen, da ich ja nicht wusste was los ist und gegessen habe wie zuvor. Ich konnte nie voll reinhauen, aber auch meine normale Diät war in Unterfunktion zu viel.
Die nächsten 5kg waren die klassischen Einstellungsproblematik, die du auch beschreibst: Ärzte sollten ihre Patienten immer auf die Möglichkeit eines gesteigerten Appetits durch L-Thyroxin aufmerksam machen (ganz besonders im Fall von Kindern, die in Bezug auf ihr Essverhalten noch viel weniger selbst reflektieren!). Leider habe ich etwas gebraucht um zu merken, dass mein sonst recht zuverlässiges Hungergefühl mich so im Stich gelassen hat! Daher sicher +5-8 kg.
Danach dann allerdings habe ich panisch die Notbremse gezogen: Gleich LowCarb (ging bei mir immer am Besten), dennoch habe ich konstant zugenommen. Etwas hat sich sehr zum schlechten an meinem Grundumsatz gedreht, was ja - wie Du schon bemerkt hast - völlig gegen die Logik der Tabletteneinnahme geht, die den Stoffwechsel ja wieder verbessern sollte unglücklich .
Dann hatte ich diese tolle Ernährungsberaterin (im Uniklinikum), die mich auf 800-900 kcal gesetzt hat. Ich habe protestiert - genau aus den von Dir genannten Gründen (der Gefahr des Hungerstoffwechsels) - und die Antwort war: Das muss man eben bei Schilddrüsenunterfunktion und drohender Adipositas! Erst habe ich dann 10 kg abgenommen, dann wieder genau so langsam wie zuvor (immernoch auf 800kcal) aber auch wieder zu genommen. Glaub mir ich habe so oft unterstellt bekommen, dass ich sicher faul bin und zu viel esse, dass ich es zum Schluss selbst (fast) geglaubt habe. Wenn da nicht meine Mutter und mein Partner gewesen wären, die mich immer im Auge hatten und mir versichert haben, dass ich nicht fresse wie ein Schwein und mich den ganzen Tag nur suhle ... ich hätte an meiner Zurechnungsfähigkeit gezweifelt. Ich kann jetzt sagen, dass ich wärend der extrem Diät wohl selbst aus Salat und Ballaststoffen noch "Fett generieren" konnte.
Zusätzlich hab ich auch noch alle möglichen Diätkonzepte getestet: LOGI, Paleo, sogar eine reine Suplimentdiät. Irgendwann war ich dann so ziemlich ganz unten: Ich hatte über ein halbes Jahr eine echte Essstörung, weil ich - durch die ganzen unterschiedlichen Lebensmittelverbote in Diäten - Angst vor der Aufnahme so ziemlich jeden Nahrungsmittels hatte und wurde zum Schluss von Familie und Eltern regelrecht wieder zum Essen gezwungen.
Jetzt esse ich wieder normal, wie vor der Erkrankung - also auch hin und wieder einmal Kohlenhydrate zum Frühstuck und zu Mittag - und im Durchschnitt 1200 - 1500 kcal. Jetzt gibt es nur zusätzlich nioch ~ 20 Minuten Krafttraining und Gewichtetrainung zum Muskelaufbau und 30 min - 1 h Cardio am Tag. Und was soll ich sagen, ... dennoch Zunahme (sicher auch Muskel und das nicht zu knapp, aber sicherlich nicht nur).

Es ist echt schwer zu beschreiben was emotional in mir vorgeht, ... eben so schwer wie dem auf die Schliche zu kommen was da mit meinem Umsatz passiert bzw. passiert ist, der sich sicher duch das Hungern noch weiter verschlechtert hat, aber sich mit Sport und mehr Zufuhr über das letzte Jahr auch wieder hätte regenerieren sollen. unglücklich Das alles macht gar keinen Sinn, die Rechnung Intake < Umsatz = Abnahm, die Du ja auch anführst, sollte stimme ... das hat sie füher immer bei mir, wie bei jedem normalen Menschen und jetzt ... am Kopf kratzen

Ich neigte als Teenager tatsächlich zur Insulinresistenz wenn ich zu viele Kohlenhydrate zu mir genommen habe,... Meine Wert waren aber bei Stichprobene was Colesterin und Insulin (HOM <- oder wie der Wert hieß) angingen unauffällig. Zyklus und alles ist auch völlig normal, also ist auch POS recht unwahrscheinlich.

Ist alles echt seltsam ... aber ich will nicht aufgeben! Irgendwann findet irgendwer heraus was los ist (ich hoffe insgeheim, dass ich selbst es bin großes Grinsen ) und dann geht uns allen ein Licht auf ... Mir geht ein Licht auf!

Ich fange jetzt mit dem an, das ich eigenständig anpacken kann und versuche dann wieder einen Schritt nach dem anderen zu machen ... Und dann versuche ich die Flöhe zu finden, denn ich bin mir auch sicher, dass sich da noch welche tummeln! Einige sind sicherlich auch psychisch, da ich bei uns früher mit dem Studium fertig war und aktuell noch Alleinverdienerin bin und alle Vrantwortung für unser Auskommen trage ... Das stresst natürlich und die Arbeitsmarktsituation mit befristeten Verträgen etc. macht einem Zukunftsangst und die ist sicher auch nicht gesund. Aber Alles wird wieder gut! !

Vielleicht kann ich hier im Forum ja immer mal wieder ein Update posten. Allerdings will ich hier wirklich keine Ermutigung sein leichtsinnig selbstständig mit den Dosierungen zu experimentieren! unglücklich

Danke für deine Beiträge, du schneidest genau die wichtigen Themen an.

GlG, Jule

Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Juju am 18.06.2016 01:14.

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Also ich fände es toll, wenn Du von Zeit zu Zeit berichtest.

ich hatte ein wenig Angst, dass Du meinen letzten Beitrag falsch verstehst Manche Leute verstehen es falsch, wenn Man sagt man nimmt zu wenn Intake > Umsatz
Oft kommt dann "Ich esse aber doch schon fast gar nichts" Was ich ja auch glaube trotzdem ist Intake > Umsatz bzw, wenn das Gewicht zu hoch aber gehalten wird Intake = Umsatz

Wie der Kölner so sagt, "von nischt kommt nischts"

Wenn Du so gute Kontakte zu Krankenhäusern hast, Es gibt ja durchaus die Möglichkeit den Grundumsatz zu messen. Ist das schon mal gemacht worden?

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Viele liebe Grüße
Norbert

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22.06.2016 09:29 Norbert ist offline E-Mail an Norbert senden Homepage von Norbert Beiträge von Norbert suchen Nehmen Sie Norbert in Ihre Freundesliste auf
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Lieber Norbert,

ja, das mit dem Grundumsatz ist auch echt ne gemeine Sache ... ich habe hier auch super schlechte Verstoffwechsler mit riesen Grundumsatz als Kolleginnen, die essen in der ersten Pause was ich am ganzen Tag esse großes Grinsen ! Ich fand deinen Tipp ganz wichtig und richtig: Nur mit Muskelaufbau schafft man es zuverlässig den eigenen Umsatz zu heben und fit wird man auch noch, also ein absoluter Win-Win!

Das mit der Grunumsatzmessung wollte ich auf jeden Fall mal noch machen lassen, bis jetzt kam es aber durch ganz viel Umzüge nicht dazu, dass ich das geschafft habe.
Leider hab ich auch nur gute Connections zu nicht praktizierenden Ärzten (wir arbieten an Büchern) und nicht zu Krankenhäusern selbst. unglücklich Aber Du hast absolut recht, ich sollte das in Angriff nehmen, zur Not auch einfach ohen Überweisung / privat.

Ich berichte gerne hin und wieder! Hurrah
Ich hoffe natürlich, dass alles glatt läuft. Erst dachte ich, ich lege einen fixen Termin fest, an dem ich zur Blutuntersuchung gehen möchte, aber ich werde das von meinem Empfinden abhängig machen. Aktuell geht es mir natürlich noch super gut, aber ich habe die Dosis angefangen am 16.06. auch erst auf 75 + 7,5 verringert und mache das jetzt vorraussichtlich mindesten zwei Wochen, event. 3 Wochen. Bei einer Halbwertszeit von 8 Tagen hätte ich gänzlich ohne Zufuhr morgen erst eine Dosis von etwas weniger als 50 + 5 im Blut gehabt. Demnach merke ich jetzt unter der verringerten Zufuhr noch gar nicht viel. Alles völlig entspannt ... Für das Ausschleichen möchte ich mir eigentlich nicht mehr als 2-3 Monate nehmen, aber ich mache das natürlich vom Befinden abhängig.

Zum Thema Nahrungsmittelergänzungen: Ich nehme seit langer Zeit regelmäßig einen Vitamin B - Komplex, Vitamin C und Vitamin D. Als moderne Schreibtischdrone bekomme ich nicht genug Sonne ab, ... Sonne

Um meinen Körper jetzt noch ein bisschen mehr zu unterstützen und meine Hypophyse und die Schilddrüse zu steicheln Ich tätschel dich! habe ich mit der Einnsahme von: Selen, Zink und Eisen begonnen. Ergänzend nehme ich jetzt in der Anfangsphase Salbei-Extrakt (für Hals, Magen und Darm - aber in keinem Fall bei Schwangerschaft, oder direkt zusammen mit dem Eisenpräperat, Salbei hemmt die Aufnahme von Eisen ein bisschen), Mangan (vorsichtig, am Besten nur nach Blutwerten dosieren), L-Arginin und Gamma Oryzanol (chin. Med. für Magen, Darm und Cholesterin etc.).
Wenn eine leichte Insulinresistenz bekannt ist, dann kann auch Cholin + Inositol hilfreich sein.

Zusätzlich dazu hat meine Mutter mir einen ganzen Beutel homöopatischer Präperate mitgebracht, allerdings weiß ich aus dem Kopf nicht, wie die Mittel heißen, das schau ich aber gerne nochmal nach - für jene, denen Homöopatie zusagt.

Komm mir gerade natürlich vor wie ein Tablettenjunkie großes Grinsen aber ein großer Teil davon ist ja nur übergangsweise.

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Juju am 22.06.2016 12:35.

22.06.2016 12:35 Juju ist offline E-Mail an Juju senden Beiträge von Juju suchen Nehmen Sie Juju in Ihre Freundesliste auf
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Kurzes Update:

Seit dem 2.07. habe ich meine Tablettendosis auf 50%, also 50+5 reduziert.
Soweit

+ keine Veränderung in meinem Empfinden
+ zunächst lediglich dünnere Beine (also vermute ich ein leichtes Zurückgehen der Wassereinlagerungen)
+ ein deutlich reduzierter Hang zu Wetter bedingten Kopfschmerzen. Was ich als sehr, sehr positiv verbuche
+ desweiteren endlich wieder eine normalere, regelmäßigere Verdauung.
+ gar keine Überfunktionssymptome, oder schwankenden Befindlichkeiten, ich hoffe also, dass keine Gewebszerstörung stattfindet und keine unkontrollierten Hormonmengen in den Blutstrom gelangt beten .

Ich hatte das erste Mal seit 3 Jahren einmal wieder einen niedrigen Blutdruck, als es so fies heiß war und dann gewittert hat. Ansonsten sind die gemessenen Werte jetzt nicht mehr regelmäßig erhöht, sondern immer in der Norm.
Die Schilddrüse selbst ist bei Tast- und Schlucktest soweit bewertbar unauffällig.

Jetzt zum negativ aufgefallenen:
- ich habe weniger Antrieb Sport zu machen, was aber in aller erster Linie durch das schwüle Wetter zu erklären ist, denn da kann man auch im Sitzen schon hervorrangend Schwitzen unglücklich - ist einfach nicht meins. Sport hat sich also von intensiv 4-6 die Woche auf moderat 2-3 mal reduziert. Hin zu kommt, dass ich mit dem Gewichttraining teilweiße event. die Schilddrüse etwas zu sehr fordere und sie desshalb in der Umstellung etwas mehr Pause will.
- eine Zunahme ist für mich visuell merklich. Ich schiebe das aktuell aber mehr auf das reduzierte Training und den Thermomix, den wir geschenkt bekommen haben (aktuell wird abends gekocht, das gab es lange nicht mehr (!), nach dem ersten Hype wird sich das sicher wieder legen großes Grinsen , bzw. wir finden "Schlank im Schlaf" verträgliche Rezepte).

Und seit dem 22.07. gibt's die Reduktion auf 25 % also 25+2,5. Ist erst drei Tage her, so lässt sich also kaum etwas dazu sagen. Mein Ruhepuls pendelt um die ~60, und ich habe noch immer normalen Blutdruck.
Beim Aufstehen hatte ich in der letzten Woche öfter das Gefühl Wasser in den Liedern zu haben, was an sich ja auch an einem Myxödem liegen könnte, allerdings mache ich da keine Gäule scheu. Wenn es tropisch schwül ist speichert mein Körper immer Wasser wie ein Schwamm. Auch eine typische Teigigkeit ist nicht zu bermerken, also ... diagnostiziere ich da nicht herum.

Weiter geht es. Daumen drücken! Bis jetzt habe ich noch eher das Gefühl wieder an Lebensqualität gewonnen zu haben. Nur das mit dem Sport fuchst mich ein bisschen, vorallem, da ich eigentlich für den 5k trainieren wollte. Aber hey, alles eine Frage der Zeit, bis September ist noch ein bisschen hin.
Hurrah

Ergänzend ist noch zu sagen, dass ich jetzt auch aktiv was für die Darmgesundheit zu machen versuche. Ergänzend zum Inulin, nehme ich jetzt noch L-Glutamin mit zum Frühstück. Beides beugt einem stressbedingten Leaky-Gut-Syndrom vor und unterstützt eine normale Verdauung. Warum das alles? Der Verdauungsprozess macht unserem Körper mit am meisten Stress - und genau den soll er jetzt ja mal wärend der eh stressigen Umstellung nicht haben - weshalb ich da nun aktiv werde.
Für all, die das Gefühl haben, dass ihre Galle nicht richtig arbeitet (denen vorallem Proteine unverhältnismäßig schwer im Magen liegen) kann auch eine Einnahme von Betain / Pepsin zum Essen ganz maßgeblich bei der Verdauung helfen.
Und jetzt kommen dann langsam noch die Probiotika dazu. Daumen drücken!

Klingt nach viel, aber ... es hilft soweit.


GlG,
Jule

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Juju am 25.07.2016 11:40.

25.07.2016 11:40 Juju ist offline E-Mail an Juju senden Beiträge von Juju suchen Nehmen Sie Juju in Ihre Freundesliste auf
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Kurzes Update:

Das L-Glutamin hat sich bei mir leider negativ auf die T4 und T3 Verwertung meines Körpers ausgewirkt unglücklich . Das war recht einfach zu bemerken durch Wassereinlagerungen und ein Energiedeffizit müde! . Also ist das jetzt leider wieder raus aus dem Plan. Schön wäre es gewesen. Ist echt gut für den armen Darm, aber auch Flohsamenschalen und Bentonit helfen wirkungsvoll.

Was mein Mütchen angeht und die Power ansonsten geht es mir noch unverändert gut. Wassereinlagerungen gehen jetzt auch langsam zurück und das Gesicht schaut weiterhin auch laut Medizineraussage gar nicht nach Myx-Ödem aus großes Grinsen .

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Juju am 28.07.2016 10:51.

28.07.2016 10:51 Juju ist offline E-Mail an Juju senden Beiträge von Juju suchen Nehmen Sie Juju in Ihre Freundesliste auf
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Halli hallo,
ich wollte mich auch nochmal ganz kurz melden. Ich lebe jetzt seit ca. 7 Wochen völlig hormonfrei. Daumen drücken!
Ich muss sagen, bis jetzt war es die beste Entscheidung, die ich seit langem getroffen habe.
Neben einer geringen Gewichtszunahme habe ich aktuell nur positive Nebenwirkungen:
  • ich bin weniger angespannt und ängstlich und habe endlich auch wieder psychisch inen positiven Bezug zu meinem Körper
  • ich bin - man glaubt es nicht - fitter, beim Hanteltraining schaffe ich die doppelten Sätze beim
  • ich habe eine völlig unauffällige Verdauung
  • meine Migräneanfälle sind um mehr als die Hälfte zurückgegangen
  • ich bin physiologisch weiter unauffällig (normale Regel, normale Schilddrüsengröße nach Abtasten und keine Auffälligkeiten beim Schlucktest)l
  • ich bin weniger müde, stehe früher auf und kann endlich auch mal wieder einen "All-nighter" ertragen und bis 4 Uhr an meinen Zeichnungen hocken - das brauche ich als Nachteule
  • ich nehme jetzt auch nur noch die normale Menge von Nahrungsmittelergänzungen, die Extremphase ist vorbei. Jetzt heißt es täglich B12 und D und ansonsten höchstens einmal die Woche Eisen, Magan und so oft ich dran ranlaufe Zink und Selen. großes Grinsen

Der Arztcheckup kommt so in ein / zwei Monaten, wenn meiner Körper sich wirklich absolut stabilisiert hat. Ich bin gespannt auf die Werte ...
GlG,
Jule
22.09.2016 09:05 Juju ist offline E-Mail an Juju senden Beiträge von Juju suchen Nehmen Sie Juju in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Jule. Gibt es dich noch im Forum? Binnen und habe auch Erfahrung mit Sbsezzen Thyroxin.... melde dich doch mal LG! Shoppingqueen
30.06.2019 19:08 Shoppingqueen ist offline E-Mail an Shoppingqueen senden Homepage von Shoppingqueen Beiträge von Shoppingqueen suchen Nehmen Sie Shoppingqueen in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname von Shoppingqueen: Xxxxxxxxx YIM Screenname von Shoppingqueen: Xxxxxxxxxx MSN Passport-Profil von Shoppingqueen anzeigen
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