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Schilddrüsenbundesverband - Die Schmetterlinge e. V.Kinder und Jugendlicheangeborene Schilddrüsenunterfunktion (Kinder)Normwerte TSH für Kinder? Was tun bei Erhöhung? • Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Normwerte TSH für Kinder? Was tun bei Erhöhung?  
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Normwerte TSH für Kinder? Was tun bei Erhöhung? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, ich bin ganz neu hier und habe ein paar Fragen. Da unsere Tochter recht klein 10 jahre 132 cm/26,9 kilo ist und auch oft müde, dachte ich, wir sollten vielleicht auch mal die Schilddrüse checken lassen, bevor man was versäumt...alle Eltern kennen das.
Das Blut wurde bei ihr spät am Tag (17h15) genommen und nun hat sie einen erhöhten TSH Wert 4,57 - alle anderen SD Werte waren im Normbereich. Das Gespräch mit unserer Kinderarztpraxis lief telefonisch ab, deshalb vielleicht jetzt falsch geschrieben - jedenfalls empfiehlt der Kinderarzt Euthyrox 25 über 4 Monate zu nehmen und dann mal zu sehen, was passiert. Im Netz habe ich jetzt auch schon Normwerte von bis 5 für TSH bei Kindern gesehen.
Was bedeutet das alles? Muss ich jetzt davon ausgehen, dass unser Kind eine SD Unterfunktion für den Rest ihres Lebens hat? Oder kann sich das wieder einstellen? Oder ist das am Ende gar keine???
Ich würde mich sehr freuen Einschätzungen aus dem Forum zu lesen, denn hier gibt es sicher viel Profiwissen udn ich fühle mich gerade einfach nur überrollt. Danke und liebe Grüsse. Annella
26.04.2012 17:14 annella ist offline E-Mail an annella senden Beiträge von annella suchen Nehmen Sie annella in Ihre Freundesliste auf
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RE: Normwerte TSH für Kinder? Was tun bei Erhöhung? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bei Kindern sind hohe TSH Werte völlig nomal, weil die Schilddrüse sich im Wachstum befindet. 4,57 ist noch nicht mal ein hoher Wert und schon gar nicht behandlungsbedürftig.

Wenn man bei den Klassenkameraden Blut abgenommen hätte, hätten sie nun auch Alle mit Levothyroxin 25 µg anfangen dürfen.

Ihr Kind hat keine Unterfunktion. Unterfunktion bedeutet laut Definition eine Minderversorgung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen. Das heißt der Bedarf wird nicht ausgeglichen. Schilddrüsenunterfunktion heißt reduzierte Hormonproduktion der Schilddrüse oder Leistungsverlust, daß die Schilddrüse nicht mehr genug Hormone herstellt/freigibt.

Wenn das TSH steigt, dann produziert die Schilddrüse mehr Hormone. Also genau das Gegenteil. Nicht weniger sondern mehr. Das TSH kontrolliert die Schilddrüse und sorgt dafür, daß die Schilddrüse nach dem Bedarf arbeitet. Wenn das TSH ansteigt, dann kann man eher davon ausgehen, daß der thyreotophe Regelkreis oder diese Kontrolle gut funktioniert.

Fazit: Weil Ihr Kind ein hohes TSH hat, heißt es nicht, daß das Kind eine Unterfunktion hat.

Unterfunktion entsteht, wenn die Schilddrüse erkrankt ist und eine sehr schlechte Leistung abliefert oder gar nicht mehr arbeitet. Dann würde das TSH auch mit einem Anstieg darauf reagieren aber dafür gäbe es auch nicht mehr genügend Schilddrüsenhormone im Körper. Insbesondere fT3 würde dann abfallen und TSH dürfte schonmal > 10 liegen.

Sowas kommt bei Kindern äußerst selten vor. Entweder hat das Kind von Geburt an keine Schilddrüse oder es entwickelt sich eine Hashimoto Thyreoiditis, die bei Kindern auch äußerst selten vorkommt. Wenn Ultraschall in Ordnung ist und MAK+TAK negativ dann kann man auch diese Erkrankung ausschleßen.

Die Medikation mit 25 µg ist auch schonmal keine Therapie. Wenn sie Schilddrüsenhormone geben, dann muß die Schilddrüse ja nicht mehr so viel arbeiten.
Wenn 100 produziert werden müssen und sie 25 von außen geben, dann produziert die Schilddrüse nur noch 75. Wenn sie 50 geben dann übernimmt die Schilddrüse die restlichen 50. Wenn Sie gar nichts geben, dann macht die Schilddrüse die ganze Arbeit selber. Letztendlich sind aber immer genauso viele Hormone im Körper wie vorher ohne Tabletten.

Was soll in 4 Monaten passieren? Die Schilddrüse kann nicht weiter wachsen. Sonst passiert nichts. Die Kinder müssen ihr Leben lang Blut abnehmen lassen, Tabletten schlucken und die Eltern sich mit dem TSH beschäftigen.
26.04.2012 20:43 Gepard ist offline Beiträge von Gepard suchen Nehmen Sie Gepard in Ihre Freundesliste auf
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RE: Normwerte TSH für Kinder? Was tun bei Erhöhung? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo und Danke für die Antwort. Ich habe zwar noch nicht alles zu hundert Prozent begriffen, aber ich habe irgendwo gelesen, dass eine alleinige Erhöhung des TSH Wertes auf eine "latente Hypotherose" (oder so) deuten kann. Woher haben Sie Ihr Wissen zum Thema SD und was würden Sie machen, wenn Ihr Kind diese Diagnose hätte?
Müde Grüsse
26.04.2012 21:35 annella ist offline E-Mail an annella senden Beiträge von annella suchen Nehmen Sie annella in Ihre Freundesliste auf
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RE: Normwerte TSH für Kinder? Was tun bei Erhöhung? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich bin Facharzt für Nuklearmedizin und beschäftige mich viel mit der Schilddrüse.

Wie ich doch diese Bezeichnung "latente Hypothyreose" liebe.
Latente Hypothyreose heißt TSH Anstieg und normale Schilddrüsenwerte.

Diese Situation hat eigentlich nichts mit einer Unterfunktion zu tun. Unglücklicherweise hat sich jedoch dieser Terminus festgesetzt und wenn das TSH erhöht ist, denken die Leute gleich an Unterfunktion.

Sie fragen was ich tun würde.
Die Medikation natürlich absetzen und die Schilddrüse einfach arbeiten lassen.
26.04.2012 22:03 Gepard ist offline Beiträge von Gepard suchen Nehmen Sie Gepard in Ihre Freundesliste auf
Jessy P. Jessy P. ist weiblich
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Hallo,
hast du schon Ultraschall machen lassen? ganz wichtig! Schau mal in meine Beiträge
Liebe Grüße Jessy

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Jessy P. am 27.04.2012 08:40.

27.04.2012 08:40 Jessy P. ist offline E-Mail an Jessy P. senden Beiträge von Jessy P. suchen Nehmen Sie Jessy P. in Ihre Freundesliste auf
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Genau!
Natürlich kann bei einem Kind ein TSH >4 mal normal sein.
interessant wäre aber wie die anderen Werte waren.
Und ich denke auch, dass man sich die SD mal per Ultraschall anschauen sollte.
Allein weil das TSH "Nicht so hoch" ist zu sagen, dass da kein SD Problem vorliegt halte ich für gewagt.

Meine Tochter hatte ein niedrigeres TSH aber im Ultraschall deutliche pathologische Veränderungen.

__________________
Viele liebe Grüße
Norbert

Das ist meine persönliche Meinung! Ich bin kein Arzt und äußere hier nur meine eigenen Erfahrungen und das was in Fachbüchern und Publikationen steht! Bitte beachten Sie unbedingt unsere Nutzungsbedingungen Bitte lesen Sie unsere Nutzungsbedingungen
27.04.2012 10:04 Norbert ist offline E-Mail an Norbert senden Homepage von Norbert Beiträge von Norbert suchen Nehmen Sie Norbert in Ihre Freundesliste auf
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RE: Normwerte TSH für Kinder? Was tun bei Erhöhung? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von annella
Alle anderen SD Werte waren im Normbereich.


Die anderen Werte waren im Normbereich.
Natürlich kann man noch eine Ultraschalluntersuchung machen.
Dass man aber mit diesen Werten eine Hashimoto Thyreoiditis oder eine Pathologie an der Schilddrüse entdeckt ist sehr unwahrscheinlich.
27.04.2012 10:40 Gepard ist offline Beiträge von Gepard suchen Nehmen Sie Gepard in Ihre Freundesliste auf
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vielen dank, dass sich hier alle soviel mühe machen mir zu antworten.
was kann es denn eigenlich für schädliche auswirkungen haben, wenn das tsh länger zu hoch ist?? wenn ich es richtig verstehe, dass mit erhöhtem tsh und ansonsten im normbereich liegenden sd werten die schilddrüse funktioniert, dann würde ja im prinzip keine unterfunktion vorliegen??? D.h. das geringe grössenwachstum und die müdigkeit unsere Tochter sind vielleicht einfach a) vererbt (mein mann und ich sind auch eher klein) und b) ist vielleicht einfach das gymi anstrengend.
in jedem fall danke für die antworten! bei mir selbst haben auch schon diverse ärzte an hormonen gedreht (allerdings gynäkologisch) und das hat mit nicht immer gut getan, deshalb möchte ich mein kind auch bewahren vor diesem prinzip des "versuchen wirs doch mal - dann sehen wir schon).
aber der ultraschall hinweis ist gut - da werde ich nochmal nachhaken.
viele liebe grüsse, annella
27.04.2012 13:34 annella ist offline E-Mail an annella senden Beiträge von annella suchen Nehmen Sie annella in Ihre Freundesliste auf
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Nun, was kann ein langfristig zu hohes TSH bewirken?
  • Die SD bekommt einen Wachstumsimpuls sie wächst also das ist bei einem Kind ersteinmal normal. Aber wenn die SD es nicht schafft mehr Hormone zu produzieren kann ein Kropf entstehen
  • Die Hirnanhangdrüse als Drüse die das TSH herstellt wächst. Da die im Schädel sitzt und da bekanntlich nicht so viel Platz zum wachsen ist könnte eine Raumforderung hier andere Strukturen beeinflussen.

Wie gesagt bei Laaaangfristig zu hohem TSH wenn die SD ansonsten wirklich ausreichend Hormone produziert.

Wenn die SD nicht genug Hormone herstellt, dann ist das erst einmal recht diffus.
eventuell schlechtere Noten in der Schule
Konzentrationsschwierigkeiten
Immer Müde
Antriebsarm
Verstopfung
Wachstumsverzögerung
...
Halt die Symptomliste der Unterfunktion

Alles Dinge, die auch in der Person begründet liegen können ohne dass eine Erkrankung vorliegt.

Zitat:

Die anderen Werte waren im Normbereich.
Natürlich kann man noch eine Ultraschalluntersuchung machen.
Dass man aber mit diesen Werten eine Hashimoto Thyreoiditis oder eine Pathologie an der Schilddrüse entdeckt ist sehr unwahrscheinlich.

Ja, unwahrscheinlich vielleicht aber nicht unmöglich.

Jetzt müsste man mehr über die Symptome des Kindes wissen.
Wir wissen
  • evtl Wachstumsverzögerung
  • Müdigkeit

Also nicht viel.
Jeder Verantwortungsbewusste Arzt würde nun eine Anamnese machen und überprüfen ob das Kind Symptome zeigt, die auf eine Unterfunktion hindeuten könnten.

desweiteren wissen wir, dass die Laborkontrolle recht spät erfolgte.
Da das TSH nun mal im Tagesverlauf absinkt ist also anzunehmen, dass es morgens noch etwas höher gewesen ist.

Ich denke es ist mal wieder an der zeit für Auszüge aus dem zehn Jahre alten Befund meiner Tochter.
Damals war sie (fast) 9 jahre alt




Zitat:

Das aktuelle basale TSH wird mit 3,65 pU/ml (Norm 0,3 - 4,95 ) mitgeteilt.

Befund: Größe: 138 cm, Gewicht: 28,5 kg, Halsumfang: 16 cm. Die SD tastet sich normal groß, konsistenzvermehrt, gut schluckverschieblich, indolent, ohne palpable Knoten oder parathyreoidale LK.

Nach Schilddrüsensonographie: SD Volumen mit 5,0 ml im Normbereich (Altersnorm 7,5 ml, Körperoberflächennorm 7,1 ml nach WHO 75 von 1997).
Hochgradig regressiv verändertes, teils echoreiches, teils echoarmes Parenchym und prominente intraglanduläre Septen.
Beidseits insbesondere an der Dorsalseite der SD gelegen finden sich multiple, echoärmere, teils rand und zentral kalzifizierte adenomatöse und cystisch degenerierte Knoten bis 7 mm Durchmesser.
Das Parenchym weist deutliche prominente intraglanduläre Septen auf.


OK, ist meine Erfahrung. Aber auch hier war der Arzt der Meinung da kann nichts sein.
Die Untersuchung beim Facharzt erfolgte nur, weil wir darauf bestanden haben.
Wie der Befund und das Leben meiner Tochter heute aussehen würde, wenn wir damals nicht hartnäckig gewesen wären weiß ich nicht.
Aber ich bin sicher dass sie das Gymnasium nicht geschafft hätte.

Und um Zweifel auszuräumen halte ich eine genauere Abklärung für sinnvoll.
Das Kind hat das Leben noch vor sich und eine Unterfunktion und das damit verbundene Schulversagen sollte man schon vermeiden.

__________________
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Norbert

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Zitat:
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was kann es denn eigenlich für schädliche auswirkungen haben, wenn das tsh länger zu hoch ist?? wenn ich es richtig verstehe, dass mit erhöhtem tsh und ansonsten im normbereich liegenden sd werten die schilddrüse funktioniert, dann würde ja im prinzip keine unterfunktion vorliegen???


Das TSH kann immer hoch bleiben. Das hat keine schädlichen Auswirkungen und ist sogar gut für die Schilddrüse. Die Schilddrüse kann damit besser Schilddrüsenhormone produzieren, ihre Leistung verstärken, wachsen, sich weiter entwickeln und kann auch besser das Jod in der Schilddrüse aufnehmen.

Ein hohes TSH ist also gut für die Schilddrüse. Es ist auch keine unkontrollierte Steigerung.
TSH und die Schilddrüse arbeiten mit einem thyreotophen Regelkreis. Sobald die Schilddrüse wächst und mehr Hormone produziert fällt das TSH auch wieder ab. Das TSH bleibt also nicht ewig erhöht.

Bei Kindern gibt es kein Kropf. Hypophyse kann auch nicht aus der Schädel rauswachsen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gepard am 27.04.2012 21:02.

27.04.2012 21:02 Gepard ist offline Beiträge von Gepard suchen Nehmen Sie Gepard in Ihre Freundesliste auf
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Ja, durch die zusätzliche jodierung der Lebensmittel hat fast keiner mehr einen Kropf.
Und ich vermute "als Laie" das durch die viiiiiiele jodierung die SD-Erkrankungen
komplizierter werden.
Denn wir bekommen ungewollt viel Jod und dadurch arbeitet die SD schon nicht mehr auf ihren natürlichen Weg.
Also eigentlich ist es egal ob ich Jod zu mir nehme oder Hormone Ich meine das ironisch!
beides wirkt auf die SD.
Wir bekommen unfreiwillig Jod und dann wird unsere SD mal kaputt und wir müssen Hormone nehmen. Egal in welche Richtung.

Es ist irreführend:
Wenn auf der Verpackung draufsteht mit viel:
Vitamin A, B, C, ........
Kalcium oder
Jod,.....
glaubt man, man kauft was gesundes. Nur es ist schon sooooo viel in den
Lebensmitteln drinnen, dass wir übersättigt sind.
z.b. Brot
Ihr habt sicher schon gelesen was im Brot drinnen ist?!
Bei 15 Zutaten habe ich aufgehört zu zählen. Und da sind mind.
3 Zutaten die mit Jod voll sind.
Aber was braucht man?
Genau max. 5 Zutaten und da ist kein Jod drinnen und nix chemisches.

Phu, hab so viel geschrieben.
Aber liegt es da nicht auf der Hand, dass mache SD´s krank werden und wir uns nicht auskennen?

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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Jessy P. am 28.04.2012 10:40.

28.04.2012 10:40 Jessy P. ist offline E-Mail an Jessy P. senden Beiträge von Jessy P. suchen Nehmen Sie Jessy P. in Ihre Freundesliste auf
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Kropf entwickelt man im Laufe der Jahre.
Wenn man älter wird dann haben die Meisten schon Knoten in der Schilddrüse oder die Schilddrüse vergrößert sich.

Jodmangel gibt es bei Kindern und Jugendlichen kaum, weil die Schilddrüse das Jod sehr gut aufnehmen kommen. Die Probleme entstehen nur wenn man älter wird und dazu noch Übergewicht hat.

Relevant ist wieviel Jod in der Schilddrüse ankommt und nicht wieviel Jod im Lebensmittel drin ist. Eine Jodübersättigung gibt es nicht. Jod ist wasserlöslich und wird von den Nieren ausgeschieden.
Deswegen mißt man auch die Jodausscheidung um Jodmangel nachzuweisen.

"Denn wir bekommen ungewollt viel Jod und dadurch arbeitet die SD schon nicht mehr auf ihren natürlichen Weg."

Was soll denn natürlich oder unnatürlich sein?
30.04.2012 09:07 Gepard ist offline Beiträge von Gepard suchen Nehmen Sie Gepard in Ihre Freundesliste auf
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Eigene Schilddrüsenerkrankung: ohne SD nach OP

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Zitat:
Kropf entwickelt man im Laufe der Jahre. Wenn man älter wird dann haben die Meisten schon Knoten in der Schilddrüse oder die Schilddrüse vergrößert sich. Jodmangel gibt es bei Kindern und Jugendlichen kaum, weil die Schilddrüse das Jod sehr gut aufnehmen kommen. Die Probleme entstehen nur wenn man älter wird und dazu noch Übergewicht hat.


was hindert eine "ältere" Schilddrüse an der Jodaufnahme????

Ab welchem Alter ist die Schilddrüse älteres Vormat und könnte das Jod nicht mehr so gut aufnehmen, ist doch alles jodiert.
Übergewicht mal ausgeschlossen!

Ich glaube, das ist zu einfach und ärztlicherseits doch nicht vertretbar!


Jessy meint, bei der Zwangsjodierung ist es nur sehr schwer sich jodfrei/-arm als Hashi und zur Vorbereitung auf eine RJT zu ernähren!
Von einem Kropf hat Jessy nichts geschrieben.

gruß maskotti
30.04.2012 11:24 maskotti ist offline E-Mail an maskotti senden Beiträge von maskotti suchen Nehmen Sie maskotti in Ihre Freundesliste auf
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Der aktive Transport des Jods ist bei älteren Menschen nicht mehr so effektiv.
Deswegen kann es nicht mehr so gut aufgenommen werden wie bei Kindern oder Jugendlichen. Das ist auch abhängig vom Jodverbrauch der Schilddrüse. Im Durchschnitt ab 40 oder 50 sollte man die Schilddrüse öfters kontrollieren lassen. Insbesondere Frauen.

Für die Vorbereitung zur RIT ist eine strenge Jodkarenz nicht erforderlich, wenn der Ioduptake schon ausreichend ist. Es geht um die Dosierung. Mit einer normalen, täglichen Jodaufnahme kann man auch schon einen guten Uptake haben.

"Ja, durch die zusätzliche jodierung der Lebensmittel hat fast keiner mehr einen Kropf."

Eine Schilddrüsenvergrößerung mit Knoten haben noch Viele. Die neueste LISA Studie hat auch gezeigt, daß die Zwangsjodierung in Deutschland immer noch nicht ausreichend ist, um den Jodmangel auszugleichen. Die Meisten Probanten in dieser Studie mit Knoten und einer vergrößerte Schilddrüse, die auch behandelt wurden, hatten einen Jodmangel.

Kinder oder Jugendliche haben aber keine Struma oder Knoten. Das entwickelt sich erst später.
30.04.2012 12:15 Gepard ist offline Beiträge von Gepard suchen Nehmen Sie Gepard in Ihre Freundesliste auf
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Stimmt,
den Kropf habe ich ins Spiel gebarcht, als Antwort auf die Frage was geschieht, wenn das TSH dauerhaft zu hoch ist.

Meine Antwort hat nichts mit einem Speziellen Fall zu tun sondern geht nur von der Annahme aus, dass das TSH dauerhaft zu hoch ist. Dabei bin ich davon ausgegangen, dass auch eine wachsende SD nicht ausreichend Hormone herstellt.
Und in dem Fall können sogar Kinder einen Kropf entwickeln.
Ja, ich weiß, es ist selten.
Das heißt aber nicht, dass des Den Gendefekt, der zu einer SD Hormonresistenz führt nicht gibt.
Und Kinder mit diesem Gendefekt haben häufig schon sehr früh eine vergrößerte SD.
Weil eben das TSH dauerhaft zu hoch ist.
Wie gesagt, das hat nichts mit irgendeinem hier geschilderten Fall zu tun.
Nur mit der Annahme, dass das TSH dauerhaft zu hoch ist.

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Norbert

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Sorry da bin ich überfragt.
Schilddrüsenhormonresistenz mit einem sehr hohen TSH und einer vergrößerten Schilddrüse habe ich bei Kindern bisher nicht gesehen.
Kommt vielleicht noch.
30.04.2012 12:54 Gepard ist offline Beiträge von Gepard suchen Nehmen Sie Gepard in Ihre Freundesliste auf
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Klar, damals, als der Verdacht bei unserer Tochter im Raum stand hieß es
"Weltweit sind ca. 600 Fälle bekannt"
Und auch bei uns hat sich die Idee der Neurologin ja nicht bestätigt

Auch ein Eintrag in der langen Liste der nicht zutreffenden Diagnosen bei unserem behinderten Kind.
Wie gesagt wir reden nicht über eine irgendwie erworbene Resistenz (falls es soetwas gibt) sondern über einen echten Gendefekt.
Und selbst wenn es heute weltweit nicht mehr 600 Fälle sondern 1000 oder 2000 sind.
Ist das immer noch so verschwindend wenig, dass der einzelne Arzt vermutlich in seinem ganzen Leben keinen einzigen Fall sehen wird.

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Norbert

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"Das aktuelle basale TSH wird mit 3,65 pU/ml (Norm 0,3 - 4,95 ) mitgeteilt.

Befund: Größe: 138 cm, Gewicht: 28,5 kg, Halsumfang: 16 cm. Die SD tastet sich normal groß, konsistenzvermehrt, gut schluckverschieblich, indolent, ohne palpable Knoten oder parathyreoidale LK.

Nach Schilddrüsensonographie: SD Volumen mit 5,0 ml im Normbereich (Altersnorm 7,5 ml, Körperoberflächennorm 7,1 ml nach WHO 75 von 1997)."

Ist das der Befund mit Hormonresistenz?
30.04.2012 15:51 Gepard ist offline Beiträge von Gepard suchen Nehmen Sie Gepard in Ihre Freundesliste auf
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Nein, diese Tochter ist - abgesehen von der SD - gesund und macht gerade ihr Abi.
Dieses Kind ist nicht behindert.

Das Kind, bei dem mal der Verdacht auf SD Hormoresistenz im Raum stand ist mit 16 Jahren mental höchstens auf dem Stand eines 6 jährigen Kindes. An Abitur ist da also gar nicht zu denken.

Bei diesem Kind war der Ultraschallbefund nicht so auffällig.
Sie hatte da auch eher eine kleine SD (auch als sie noch keine Hormone bekam)

Es war im Hebst 2000 als bei mir Hashimoto diagnostiziert wurde.
Bei der Vorstellung unserer Jüngsten im Kinderneurologischen Zentrum wurde das auch berichtet. Die behandelnde Neurologin meine damals die Symptome meiner Tochter sähen auch aus wie bei einem Kind in der Unterfunktion. Ob denn die SD schon mal untersucht worden wäre.
Wir wussten es nicht, aber das wurde dann nachgeholt.
Wir erhielten ein hochnormales TSH bei normalsen TSH Werten.
Dann erst brachte die Neurologin die SD Hormoresistenz ins Spiel.
Und hat damit den Stein ins rollen gebracht, der mich heute dazu bringt mich in einem SD Forum zu betätigen.

Sie selbst konnte es nicht untersuchen. Aber wir sollten es untersuchen lassen.
Aber bringen sie mal einen Arzt dazu etwas zu untersuchen, dass er gar nicht kennt.
Wir mussten uns selbst schlau machen.
So haben wir eine Proffessorin von der Charité in Berlin angeschrieben.
Sie gehört zu den Kinderendokrinologen, die im Bereich SD auch heute noch Forschungsarbeit leistet (ehm - zumindest damals noch, ob sie heute als Dekanin noch dazu kommt weiß ich nicht)
Und sie schrieb mir dann zurück, dass ein Kind, dass eine SD Hormonresistenz hat immer einen Kropf hat.
Naja, ob das immer so ist weiß ich bis heute nicht, auf jeden fall hat sich bei der später in Hamburg durchgeführten Untersuchung herausgestellt dass sie wohl keine Resistenz hat. Was - wenn das mit dem Kropf stimmt auch zu erwarten war.

Da Berlin doch etwas weit weg ist wurde dieses Kind dort auch nie vorgestellt. aber wir haben es dem anderen im Bereich SD forschenden Arzt der Kinderendokrinologie vorgestellt. Mainz ist von uns aus doch besser zu erreichen. Der Endokrinologe dort hat dann auch bestätigt, "irgendetwas ist mit der SD, aber ich weiß nicht was. Aber wir haben genug genetisches Material von ihr. Und jedes mal wenn etwas neues Entdeckt wird, dass auf sie passt werden wir auch überprüfen ob das bei ihr festgestellt werden kann. Allerdings sind diese Tests aufwändig und kostenintensiv. Wir müssen deshalb immer warten bis wir mehrere Testreihen gleichzeitig machen können"

Inzwischen ist das ganze aber schon eine Weile her. Und es ist wie es ist.
Eine Diagnose wäre zwar schön, weil es das einfacher mit wenn man Hilfsmittel braucht, und für die Geschwister und deren Familienplanung wäre es sicher auch gut wenn sie wüssten, Ihre Schwester ist "nur eine Laune der Natur" oder ob da ein genetischer Defekt vor liegt, der auch sie und ihre Kinder treffen könnte.

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Zitat:
Original von Norbert
Und sie schrieb mir dann zurück, dass ein Kind, dass eine SD Hormonresistenz hat immer einen Kropf hat.
Naja, ob das immer so ist weiß ich bis heute nicht, auf jeden fall hat sich bei der später in Hamburg durchgeführten Untersuchung herausgestellt dass sie wohl keine Resistenz hat. Was - wenn das mit dem Kropf stimmt auch zu erwarten war.



Bei SD Hormonresistenz kann ich mir aber eine Kropf nicht vorstellen. Es gibt genug Schilddrüsenhormone im Körper aber sie haben keine Wirkung in den peripheren Organen. Das würde das TSH nicht erhöhen. TSH richtet sich nach den Schilddrüsenwerten im Blut.

Ein enorm erhöhtes TSH das eventuell zu einer pathologischen Vergrößerung der Schilddrüse führt kann es nur bei sekundärer Hyperthyreose geben. Also ein Tumor in der Hypophyse das selbständig und vermehrt nur noch TSH produziert.
Das würde aber auch zu einer Hyperthyreose führen.

Die andere Möglichkeit ist wenn das Jod überhaupt nicht mehr in die Schilddrüse aufgenommen werden kann. Jodverwertungsdefekt bei Fehlen wichtiger Enzyme oder Transporter. Das hätte eine ähnliche Wirkung wie Gabe einer Thyreostase. Das würde auch zu einer Hypothyreose führen, der Pertechnetet Uptake wäre bei der Schilddrüsenszintigraphie deutlich erhöht und die Schilddrüse würde sich damit auch deutlich vergrössern und sogar auch Knoten entwickeln. Das hieße jedoch dann nicht SD Hormonresistenz.
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